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Was ein KI-Sprachmodell wirklich ist: Wahrscheinlichkeiten statt Wissensdatenbank, warum Halluzinationen entstehen und wo die Grenzen liegen.
beginner · 20 min
Claude ist ein KI-Sprachmodell. Trainiert auf riesigen Textmengen, macht es im Kern eine Sache extrem gut: das nächste Wort vorhersagen.
Es ist keine Suchmaschine, keine Datenbank und kein Lexikon, das Fakten „nachschlägt”. Es erzeugt Sprache, die zu deiner Eingabe passt.
Nächstes Wort — geschätzte Wahrscheinlichkeit
Bei jedem Wort schätzt das Modell, was am wahrscheinlichsten folgt – aus Mustern, die es im Training gesehen hat. Daher die Sprachgewandtheit. Und genau deshalb kann eine falsche Antwort genauso flüssig klingen wie eine richtige.
✓ Stark bei
✗ Vorsicht bei
Wenn das Modell etwas nicht „weiß”, erfindet es manchmal etwas Plausibles – das heißt Halluzination.
Claude kann nur eine begrenzte Menge Text gleichzeitig berücksichtigen – das Kontext-Fenster. Alles im Gespräch zählt hinein: deine Prompts, hochgeladene Dokumente und Claudes eigene Antworten.
| Modell | Schwerpunkt im Alltag |
|---|---|
| Claude (Anthropic) | sorgfältiger, ehrlicher Ton; stark bei langen Texten & Code; eigenes Tooling (Claude Code, Projects, Skills) |
| ChatGPT (OpenAI) | großes Ökosystem, viele Integrationen |
| Gemini (Google) | enge Anbindung an Google Workspace |
Alle drei sind starke Assistenten – ohne Glaubenskrieg. Hier geht es um Claude, aber das meiste (Prompts, Grenzen, Datenschutz) gilt für alle.
Warum klingt eine falsche Claude-Antwort manchmal genauso überzeugend wie eine richtige?